Schmitz
05. May 2026
Äußerst unzufrieden
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich mit einer ernstzunehmenden Beschwerde an Sie, da es um das Verhalten eines Fahrlehrers geht, das meiner Ansicht nach unbedingt überprüft werden sollte. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes bitte ich darum, meine Identität vertraulich zu behandeln. Es geht um den Fahrlehrer Dieter Fränkel etwa 60 Jahre alt, der an einer Fahrschule im Raum Rain am Lech, Fahrschule Fränkel tätig ist. Einer mir sehr nahestehenden Person (zum damaligen Zeitpunkt 17 Jahre alt) hat Herr Dieter Fränkel während der Fahrstunden mehrfach unangemessene und sexualisierte Bemerkungen gemacht. Dazu zählten u. a. Fragen über lackierte Fußnägel, Sommerkleider, hohe Schuhe und die Aussage, dass er einen „besonderen Geschmack" habe und solche Dinge „geil" finde. Besonders verstörend war die Bemerkung, er könne sie sich in enger Motorradkleidung „richtig heiß" vorstellen und fragte, ob sie nicht auch Motorrad fahren wolle. Solche Aussagen gegenüber einer minderjährigen Schülerin sind aus meiner Sicht nicht nur unprofessionell, sondern grenzüberschreitend und problematisch. Nach Rücksprache mit anderen Fahrschülerinnen scheint es sich nicht um einen Einzelfall zu handeln. Die Vertrauensbasis zwischen der betroffene Schülerin und des Fahrlehrers war daraufhin gestört und die Schülerin musste verständlicherweise die Fahrschule wechseln. Darüber hinaus war der Fahrunterricht auch fachlich mangelhaft. Auf der Landstraße ließ er sie trotz erlaubter 100 km/h nie schneller als 60 km/h fahren, was völlig unrealistisch ist und sie stark verunsichert hat. Insgesamt war er extrem übervorsichtig, wodurch in zehn Fahrstunden kaum Fortschritte erzielt wurden. Ich bitte Sie daher dringend um Überprüfung dieses Fahrlehrers bzw. seiner pädagogischen Eignung. Es sollte sichergestellt werden, dass insbesondere junge Frauen in der Ausbildung zum Führerschein vor solchem Verhalten geschützt werden. ICH RATE JEDEM DAVON AB HIER EINE FAHRAUSBILDUNG ANZUFANGEN.